Dienstag, 21. Februar 2017

Sockenfersen im Vergleich Teil 2 - Türkische Ferse (auch nachträgliche Ferse genannt)

3. Türkische Ferse

Diese Ferse wird nachträglich eingestrickt. Man strickt den Socken in einem Stück, wo die Ferse hinkommt, da wird ein Kontrastfaden eingestrickt und wenn fertig gestrickt ist, wird der Kontrastfaden aufgetrennt, die Maschen werden aufgenommen und es wird eine Bandspitze eingestrickt. Eine schöne Anleitung findet ihr hier

Vorteile:

  • Das Muster des Garnes, wenn es eines hat, wird durch die Ferse nicht durchbrochen.
  • Keine Fersen hin- und her Strickereien 
  • Recht einfach zu verstehen wenn man es einmal gemacht hat
  • Fast kein Zählen
  • Für Socken von der Spitze auch geeignet
Nachteile:

  • Evtl. bei hohem Rist zu eng
  • Mühsames Aufnehmen der Maschen, finde ich
  • die Passform gefällt mir nicht
Mein Fazit: Ich habe sie jetzt 3 x gestrickt und ich mag diese Art der Ferse nicht. Weder die Passform noch das Friemeln der Ferse, wenn ich diese dann einstricken muss.


Donnerstag, 16. Februar 2017

Sockenfersen im Vergleich Teil 1 - Käppchenferse / Bumerangferse

Nun habe ich ja schon diverse Sockenfersen gestrickt und ich möchte  mal ein paar vergleichen und die Vor- und Nachteile beschreiben.


1. Käppchenferse


Eine Anleitung KLICK

Die Ferse, die ich als Jugendliche gelernt habe.

Vorteile:

  • Passt gut auch bei hohem Rist
  •  nur rechts oder links stricken
  •  schönes Maschenbild
  • man kann auch schöne Fersenmuster machen.

Nachteile:

  • Man muss viel zählen
  • Es müssen Maschen wieder aufgenommen werden 
  • Ist bei normalem Rist evtl. auch mal zu weit
Mein Fazit: Ich mag sie nicht stricken, das Aufnehmen und Zählen macht mir keinen Spass und es entstehen unschöne Übergänge beim Aufnehmen bei meiner Strickart.

2. Bumerangferse


Die Bumerangferse wird mit verkürzten Reihen und Doppelmasche gestrickt.  Zur Anleitung

Vorteile:

  • Wird über 2 Nadeln gestrickt (wenn man mit einem Nadelspiel strickt), ohne abketten und aufnehmen
  • Recht einfach zu verstehen wenn man es einmal gemacht hat
  • Fast kein Zählen
  • Für Socken von der Spitze auch geeignet
Nachteile:

  • Evtl. bei hohem Rist zu eng
  • Die Doppelmaschen geben bei vielen Löcher
Mein Fazit: Ich mag sie nicht stricken, ich kriege Megalöcher in die Ferse gestrickt, das ist nichts für mich. Deswegen bin ich dann auch auf die Suche nach anderen Fersen gegangen.


Freitag, 10. Februar 2017

Socken und was ich sonst noch so mache

Also es ist ja nicht so, dass ich nichts mehr mit Wolle zu tun hätte, im Gegenteil.

Ich stricke immer noch und immer noch megagerne Socken, habe aber viele der gestrickten gar nicht fotografiert, weil sie entweder gleich getragen werden wollten oder verschenkt wurden. Mal eines, welches auch nicht mehr hier ist, als kleines Bild.
Fotografieren ist nicht so meines im  Moment.

Momentan habe ich ein Paar aus einem Sockenblank auf den Nadeln, das wird auch schön. Allerdings habe ich leider bei der Ferse mich genau am Rand vertan, mal wieder ein kleines Loch - grrrr.

Dann habe ich eine RVO Weste gestrickt mit passenden Stulpen und aus dem gleichen Garn noch fingerlose Handschuhe - auch hier kein Foto, das Garn habe ich selbst gesponnen aus einer ganz feinen Merinowolle vom Schurwollversand, dunkelgrau meliert, eine Sondermischung, die man nur beim Fabriksverkauf bekommt. Da hatte ich 2 Kilo von - nun nicht mehr.

Ein Sternenkissen musst auch gestrickt werden - auch ohne Foto, das ist auch schon verschenkt.

Dann habe ich ein Paar Filzhandschuhe gestrickt - passend zur kalten Fahrradzeit.

 http://www.ravelry.com/patterns/library/norwegian-fishermans-mittens 

Hatte 40 Maschen aufgenommen. Die sind wirklich warm, bei -10 Grad halten die 15 Minuten bei Wind gut warm - das reicht mir.

Und ich  habe angefangen, aus den Wollresten mit der Strickliesel Schnüre zu kurbeln und daraus einen Teppich zu stricken - dazu werde ich sicher noch mehr schreiben.

Lasst es euch gut gehen, ich werde wohl mal wieder öfter bloggen, denn ich mache so viel, das habe ich gerade beim Schreiben gemerkt :) ♥♥♥